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KEDO-Vorstand offenbar über Aussetzung von Bauarbeiten an Leichtwasserreaktoren in Nordkorea einig

Write: 2003-11-05 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

KEDO-Vorstand offenbar über Aussetzung von Bauarbeiten an Leichtwasserreaktoren in Nordkorea einig

Der Vorstand des US-geführten Konsortiums für die Energieentwicklung auf der koreanischen Halbinsel (KEDO) ist sich über die Aussetzung der Bauarbeiten an zwei Leichtwasserreaktoren in Nordkorea einig geworden. Das erklärte der KEDO-Sprecher Roland Tricot nach einer Vorstandssitzung in New York. Neben den USA sind auch Südkorea, Japan und die Europäische Union (EU) im KEDO-Vorstand vertreten. Die Vorstandsmitglieder hätten beschlossen, die Entscheidung über die Aussetzung der Bauarbeiten an die Regierungen der Konsortiumsmitglieder weiterzugeben. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Projekts solle bis zum 21. November fallen, sagte der Sprecher. Weitere Details der Gespräche waren zunächst nicht bekannt geworden. Unklar ist daher zurzeit, ob eine Entscheidung zum geplanten Nordkorea-Besuch des KEDO-Generalsekretärs Charles Kartman gefallen ist. Aus Kreisen in New York verlautete unterdessen, dass auf dem zweitägigen KEDO-Treffen zwar ein Einverständnis über den vorübergehenden Stopp der Bauarbeiten erzielt worden sei; die Erklärung des Sprechers sei jedoch nicht als offizielle Erklärung zu werten. Im Genfer Rahmenabkommen von 1994 hatten die USA Nordkorea zwei Leichtwasserreaktoren als Gegenleistung für den Stopp dessen Atomprogramms versprochen. Nach Wiederausbruch des Konflikts waren in den KEDO-Ländern Rufe nach einem Stopp der Bauarbeiten laut geworden.

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