Die südkoreanische Regierung hat Nordkoreas Entscheidung kritisiert, Vermögen südkoreanischer Organisationen aufzulösen.
Eine solche Provokation könne nicht gebilligt werden, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des südkoreanischen Vereinigungsministeriums. Die einseitige Entscheidung des Nordens, alle grenzüberschreitenden Abkommen zu annullieren und Vermögen von Südkoreanern zu liquidieren sei nicht akzeptabel.
Die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats und der südkoreanischen Regierung, darunter der Betriebsstopp im Industriepark Kaesong, seien vor dem Hintergrund der Geschichte der Provokationen und wiederholten Warnungen Seouls und der internationalen Gemeinschaft berechtigt.
Das nordkoreanische Regime habe sich die Sanktionen selbst zuzuschreiben und sollte die volle Verantwortung für die Konsequenzen übernehmen.