Nordkorea hat laut dem südkoreanischen Geheimdienst das Computernetz eines Herstellers von Sicherheitssoftware fürs Internetbanking gehackt.
Nordkorea habe im Februar ein digitales Zertifikat eines Unternehmens von Sicherheitssoftware gehackt, teilte der Geheimdienst mit.
Daher wird nicht ausgeschlossen, dass im schlimmsten Fall ein als Sicherheitssoftware für das Internetbanking getarntes Schadprogramm installiert werden könnte. Das Internetbanking in Südkorea hat ein tägliches Volumen von 40 Billionen Won oder 33 Milliarden Dollar.
Angesichts der Gefahr enormer Schäden forderte die zuständige Finanzbehörde die für die Sicherheit Zuständigen von 16 landesweit tätigen Banken zu gründlichen Kontrollen auf. Die Behörde betonte, im Falle eines Zwischenfalls im Zusammenhang mit der Sicherheit die Verantwortlichen strikt zur Rechenschaft ziehen zu wollen, und forderte Softwareaktualisierungen.