Laut einem Medienbericht exportiert Nordkorea nach der Annahme der neuen Sanktionsresolution des UN-Sicherheitsrats gegen das Land mehr Eisenerz nach China.
Der Export von Eisenerz der Musan Mine nehme in letzter Zeit zu, sagte eine Quelle in der nordkoreanischen Provinz Nord-Hamgyeong gegenüber dem US-amerikanischen Radio Free Asia (RFA). Jeden Tag werde beobachtet, dass Lastwagen mit Konzentrat (verhüttetes Eisen) im Konvoi nach China fahren.
Schätzungsweise über 1.000 Tonnen täglich werden geliefert.
Eine andere Quelle in Nord-Hamgyeong sagte, es habe unter Händlern in China und Nordkorea Sorgen gegeben, dass der Handel zwischen beiden Ländern wegen der Nordkorea-Sanktionen deutlich schrumpfen würde. Für den Devisenerwerb eingesetzte Arbeiter Nordkoreas sagten jedoch, es sei nicht mit größeren Problemen zu rechnen.
Viele chinesische Unternehmen stellten Waren her, die für das Leben der nordkoreanischen Einwohner notwendig seien. Die chinesische Regierung werde auf keinen Fall tatenlos zusehen, dass viele Chinesen wegen der Nordkorea-Sanktionen arbeitslos und viele Fabriken schließen würden, hieß es weiter.
Die Anfang März verabschiedete Resolution 2270 des Weltsicherheitsrats verbietet den Handel mit Mineralien aus Nordkorea grundsätzlich.