China und andere Länder haben ihre Bemühungen um eine neue Runde von multilateralen Gesprächen über eine Einstellung des umstrittenen nordkoreanischen Atomprogramms verstärkt.
Als Teil der chinesischen Pendeldiplomatie im Atomkonflikt traf gestern Vize-Außenminister Wang Yi in Washington mit dem Abteilungsleiter im US-Außenministerium und wie Wang Delegationsleiter bei den Sechser-Gesprächen über den Atomkonflikt, James Kelly, zusammen. Das Treffen folgte einem Besuch des chinesischen Parlamentschefs Wu Bagguo in der vergangenen Woche in Nordkorea. Wu hatte dabei die Zusage von Pjöngjang zur Teilnahme an einer zweiten Sechser-Runde erhalten. Die erste Gesprächsrunde unter Beteiligung der beiden Koreas, der USA, Chinas, Russlands und Japans war Ende August in Peking ergebnislos geblieben. Bei seinem Treffen mit Kelly in Washington unterrichtete Chinas Delegationschef bei den Sechser-Gesprächen über Pjöngjangs Position zu den von den USA vorgeschlagenen Sicherheitsgarantien für das kommunistische Land. Der südkoreanische stellvertretende Außenminister Lee Soo Hyuck befand sich unterdessen ebenfalls zu Gesprächen über den Atomstreit mit Nordkorea in Washington. Kelly wird in der gleichen Angelegenheit voraussichtlich Ende dieses Monats Südkorea und Japan besuchen.