Nordkorea hat einen Monat nach der Verabschiedung der neuen internationalen Sanktionen gegen das Land von Verhandlungen mit den USA gesprochen.
Nordkoreas Nationale Verteidigungskommission gab am Sonntag, einen Monat nach der Verabschiedung der Resolution 2270 des UN-Sicherheitsrats, eine Stellungnahme eines Sprechers bekannt.
In der Öffentlichkeit herrsche die Meinung vor, dass die Aufrechterhaltung der Stabilität dringender als einseitige Sanktionen sei, die Einführung von Verhandlungen eine gründlichere Lösung als eine rücksichtslose militärische Druckausübung sei, und nicht ein sinnloser Umsturz des Systems sondern die bedingungslose Anerkennung und Kooperation der Ausweg sei, hieß es darin.
Damit hat die Verteidigungskommission zum zweiten Mal nach der Verabschiedung der Resolution eine Stellungnahme abgegeben.
Da die diesmalige Stellungnahme anders als frühere Erklärungen versöhnliche Formulierungen wie Stabilität und Verhandlungen enthält, wird vermutet, dass Nordkorea damit die USA dazu aufgefordert hat, Maßnahmen für die Entspannung auf der koreanischen Halbinsel zu ergreifen.