KBS hat ein Exklusivinterview mit dem US-Sondergesandten für Menschenrechte in Nordkorea, Robert King, geführt.
King, der derzeit in Südkorea zu Besuch ist, sagte, dass Washington mit der südkoreanischen Regierung berate, um die Rechte nordkoreanischer Arbeiter zu schützen und den Geldhahn für das Atom- und Raketenprogramm des nordkoreanischen Regimes zuzudrehen.
Man thematisiere die nordkoreanische Menschenrechtsfrage kontinuierlich vor den Vereinten Nationen und bei anderen Gelegenheiten. Dadurch werde das nordkoreanische Regime erheblich unter Druck gesetzt. Diese Bemühungen würden noch verstärkt, sagte King.
Er betonte, dass nicht nur der oberste Führer sondern auch Menschen, die Menschheitsverbrechen selbst verübt hätten, bestraft würden. Menschen auf allen Ebenen, die an Menschenrechtsverstößen in Nordkorea beteiligt seien, müssten für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden, sagte King.
Zum jüngst gebilligten Gesetz zu Menschenrechten in Nordkorea in Südkorea hieß es, er werde bezüglich der Umsetzung des Gesetzes mit der südkoreanischen Regierung und Menschenrechtsorganisationen diskutieren.