13 Nordkoreaner sind geflüchtet und am Donnerstag in Südkorea eingetroffen.
Der Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul Jeong Joon-hee teilte am Freitag mit, es handele sich um einen Manager und 12 Arbeiterinnen, die im Ausland in einem nordkoreanischen Restaurant gearbeitet hätten. Von wo sie flüchteten, wollte der Sprecher aus Sicherheitsgründen nicht bekannt geben. Die Regierung habe beschlossen, die Nordkoreaner aus humanitären Gründen aufzunehmen, ergänzte er.
Als Grund für ihre Flucht hätten sie laut Angaben aus Regierungskreisen Skepsis über das nordkoreanische Regime und Sehnsucht nach der südkoreanischen Gesellschaft angegeben.
Wie aus informierten Kreisen verlautete, hätten die nordkoreanischen Restaurants im Ausland wegen den Sanktionen der UNO und der Seouler Regierung kaum Kunden und erlitten Schwierigkeiten.