Die Zahl der nach Südkorea geflüchteten Nordkoreaner ist nach einem längeren Abwärtstrend im Auftaktquartal wieder gestiegen.
Laut dem Vereinigungsministerium reisten 342 nordkoreanische Flüchtlinge von Januar bis März in Südkorea ein. Das sind 17,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Zahl der nordkoreanischen Flüchtlinge war seit der Machtübernahme von Kim Jong-un im Jahr 2011 stets gesunken, von 2.706 Personen im Jahr 2011 auf 1.276 im vergangenen Jahr.
Der Zuwachs im ersten Quartal könnte nur vorübergehender Natur sein. Es sei noch verfrüht, endgültig über die Entwicklungen zu urteilen, hieß es aus dem Ministerium.