Das Vereinigungsministerium will vor allem mit Rücksicht auf die persönliche Sicherheit von nordkoreanischen Flüchtlingen entscheiden, ob Fluchtfälle bekannt gemacht werden sollen.
Die Regierung halte unverändert an dem Prinzip fest, dass sie Details über Fluchten nordkoreanischer Einwohner nicht bestätigen könne, sagte ein Ministeriumsmitarbeiter.
In Bezug auf die jüngste Gruppenflucht von nordkoreanischen Restaurantmitarbeitern und die Flucht eines nordkoreanischen Soldaten habe die Regierung in Anbetracht der Natur der Vorfälle ein Mindestmaß an Informationen bestätigt, und zwar in einem Bereich, der ihre Sicherheit nicht unmittelbar beeinflusst.
Auch künftig werde der Grundsatz, dass die persönliche Sicherheit der Flüchtlinge in erster Linie berücksichtigt werde, eingehalten, hieß es weiter. Zur Frage, ob die Restaurantmitarbeiter gegen die Bekanntmachung ihrer Flucht nicht protestiert hätten, antwortete der Beamte, dass sie über die Veröffentlichung informiert worden seien.