Der US-Flugzeugbauer Boeing zeigt Interesse an von koreanischen Unternehmen produzierten Komponenten aus neuartigen Werkstoffen.
Die südkoreanische Regierung will zur Verstärkung der Kooperation zwischen Boeing und einheimischen Unternehmen beitragen, damit sich der Export von Flugzeugbauteilen bis 2020 auf 4,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.
Ein Treffen für die Verstärkung der Kooperation zwischen einheimischen Komponentenherstellern und Boeing habe heute in Seoul stattgefunden, teilte das Ministerium für Handel, Industrie und Energie mit. Daran nahmen über 80 Vertreter von 20 koreanischen Unternehmen wie Hyosung und Samsung SDI sowie von Boeing teil.
Aus diesem Anlass wolle die Regierung ermöglichen, dass sich einheimische Komponentenhersteller an der Entwicklung neuer Flugzeuge von Boeing beteiligen und die Aufnahme in das weltweite Lieferantennetz schaffen, sagte ein Ministeriumsvertreter.
Boeing prüft auf den Gebieten Kohlefaser, Stahl, organische Leuchtdioden (OLED) und Elektronik eine Kooperation mit südkoreanischen Unternehmen, um die Lieferquellen für Flugzeugkomponenten zu diversifizieren.