Nordkoreas Außenminister Ri Su-yong hat die atomaren Ambitionen seines Landes vor der UNO bekräftigt.
Nordkorea habe einen Dialog angeregt und auf dem Wege des Völkerrechts Anstrengungen unternommen, um die nukleare Bedrohung durch die USA zu beseitigen, sagte Ri in seiner Rede bei einer ranghohen Sitzung zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung 2030 am Donnerstag (Ortszeit) am UN-Hauptsitz in New York. Jedoch seien alle Versuche gescheitert. Der einzig verbliebene Weg sei, auf Atomwaffen mit Atomwaffen zu antworten.
Ri kritisierte, dass die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea ein Verstoß gegen das Völkerrecht und die UN-Charta seien. Es sei der politische Wille des Führers Kim Jong-un, dass Nordkorea unbedingt siegen werde.
Der nordkoreanische Chefdiplomat sagte zudem, dass ausländische Mächte die nachhaltige Entwicklung Nordkoreas verhinderten.
Es wird davon ausgegangen, dass Ris Rede dazu dient, einen eventuellen neuen Atomtest des Landes zu rechtfertigen.
Ri wird der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens am Freitag am UN-Hauptsitz beiwohnen. Laut einer UN-Quelle könnte ein Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zustande kommen.