Die Koreanische Zentralbank will Maßnahmen ergreifen, um Nebenwirkungen im Zuge der von der Regierung angestrebten Umstrukturierung von Unternehmen einzudämmen.
Die Notenbank wolle mit politischen Mitteln aktiv gegen eventuelle Nervosität am Finanzmarkt vorgehen, sagte Gouverneur Lee Ju-yeol bei einem Treffen mit den Chefs von Geschäftsbanken.
Die Banken sollten im Zuge der Restrukturierung dafür sorgen, dass funktionsfähige Unternehmen keine Schwierigkeiten mit der Finanzierung haben, forderte Lee.
In der kriselnden Schiffbauindustrie verloren laut einer Untersuchung letztes Jahr über 15.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Das ist das Ergebnis der Umstrukturierung der drei größten Schiffbauer und der Pleite von Partnerunternehmen als deren Folge.
Die Geschäftslage verschlechtert sich auch in diesem Jahr weiter. Angesichts des deutlich geschrumpften Auftragsvolumens geben Schiffbauer der Reihe nach Entlassungspläne bekannt.