Das angeschlagene Schifffahrtsunternehmen Hanjin Shipping will heute ein von Gläubigern gelenktes Restrukturierungsprogramm beantragen, um die Geschäftslage zu normalisieren.
Die Korea Development Bank (KDB), die Hauptgläubigerin, wird dann binnen dieser Woche mit anderen Gläubigerbanken diskutieren, ob die Maßnahme eingeführt werden soll. Sollten die Gläubiger einwilligen, wird der Schritt voraussichtlich Anfang Mai eingeleitet.
Für Hanjin steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, welche Forderungen die Gläubiger für die Verlängerung der Kreditfristen stellen würden.
Für das Unternehmen ist es dringend erforderlich, die Charterkosten in Höhe von einer Billion Won oder 870 Millionen Dollar im Jahr zu reduzieren. Zudem beträgt das Volumen der Firmenanleihen 1,5 Billionen Won oder 1,3 Milliarden Dollar. Ende Juni sind Anleihen in Höhe von 190 Milliarden Won oder 165 Millionen Dollar fällig.