Die südkoreanische Staatsanwaltschaft befindet sich in der Endphase zum Aufbau einer so genannten Stimmen-Datenbank.
Seit 2014 baut die Staatsanwaltschaft mit Stimmen-Proben von Tausenden Südkoreanern eine Datenbank auf. Ziel ist, mittels Stimmen Verdächtige zu identifizieren und zu verfolgen sowie Audio-Beweise zu prüfen.
Dafür werden aus neun Dialekträumen Stimmen von jeweils über 1.000 Personen in Form von Sprechen und Verlesen aufgezeichnet und standardisiert.
Die erste Stimmen-Datenbank soll Ende dieses Jahres zur Nutzung freigegeben werden. Die Staatsanwaltschaft erhofft sich vor allem bei Ermittlungen zu Entführern oder Terroristen Vorteile.