In Ulsan ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gestiegen.
In der Industriestadt im Südosten des Landes sind viele Unternehmen der angeschlagenen Schiffbaubranche angesiedelt.
Nach Angaben des Ministeriums für Beschäftigung und Arbeit beantragten im Auftaktquartal rund 307.000 Personen die Leistung für die Stellensuche, eine Art Arbeitslosengeld, neu. Das waren 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Bei Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern stieg die Zahl um 7,2 Prozent, bei Betrieben mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 100 und 300 um 5,1 Prozent.
Nach Regionen betrachtet verzeichnete Ulsan mit 18,2 Prozent den größten Zuwachs. Dahinter folgten die Provinz Nord-Gyeongsang mit acht Prozent und Süd-Chungcheong mit 6,2 Prozent. In Seoul und Incheon ging die Zahl um 1,7 und vier Prozent zurück.
Das Ministerium erläuterte, dass in Ulsan, wo die Restrukturierung der Schiffbaubranche im Gang sei, die Zahl der Antragsteller deutlich gestiegen sei.