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Früherer US-Präsident Clinton rät zu Nichtangriffsvertrag mit Nordkorea
Write: 2003-11-15 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat seinen Amtsnachfolger George W. Bush dazu aufgerufen, Nordkorea einen Nichtangriffsvertrag anzubieten, damit der jahrelange Atomstreit mit Nordkorea beendet werden kann. Er erhoffe sich von den Sechser-Gesprächen, dass „ein für allemal“ eine Einigung erzielt werden könne, die nachprüfbar ist und der nordkoreanischen Bevölkerung und der Weltsicherheit dient, sagte Clinton in Seoul bei einer Feier zum 13. Gründungsjubiläum des Rundfunksenders SBS. Clinton sagte weiter, dass eine solche Einigung auch das nordkoreanische Raketenprogramm beenden und internationale Inspektionen aller nordkoreanischen Anlagen ermöglichen solle. Ein Nichtangriffsvertrag könne eine solche Einigung sein; er glaube nicht, dass Nordkorea einen solchen Vertrag zuerst bräche. Ein Nichtangriffsvertrag, den er für machbar halte, ermöglichte dann eine Unterstützung Nordkoreas mit Nahrungsmitteln und Energielieferungen. Der frühere US-Präsident Clinton hält sich zurzeit zu einem viertägigen Besuch in Südkorea auf. Unter seiner Ägide war 1994 das Genfer Rahmenabkommen mit Nordkorea geschlossen worden, das den ersten Atomstreit auf der koreanischen Halbinsel beendete.
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