Finanzminister Yoo Il-ho hat erneut betont, für die Finanzierung der Restrukturierung eine Kombination aus Finanz- und Geldpolitik zu erwägen.
Es sei nun erforderlich, finanz- und geldpolitische Maßnahmen gemeinsam anzuwenden, sagte Yoo am Sonntag in einem KBS-Programm.
Damit übte er erneut Druck auf die Koreanische Zentralbank aus, nachdem diese Bedenken darüber geäußert hatte, zur Unterstützung der Umstrukturierung mehr Geld in Umlauf zu bringen.
Zudem schloss Yoo die Möglichkeit einer Zusammenlegung von großen Schiffbauern aus, über die jüngst spekuliert worden war.
Der Chef der Finanzdienstekommission Lim Jong-ryong hob ebenfalls die Rolle der Notenbank hervor. Für die Bewältigung des Problems der Unternehmensverschuldung müsste die Zentralbank eine aktive Rolle spielen, hierfür wolle er eine quantitative Lockerung koreanischen Stils anstreben, hieß es.