Präsidentin Park Geun-hye und Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei haben eine kooperative Partnerschaft vereinbart.
Vor allem soll auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technologie Know-how geteilt werden. Auch wollen beide Länder gemeinsam den Terrorismus eindämmen und Instabilitäten in der Region abbauen.
Die Einigung sei am Montag bei einem 30-minütigen Gespräch der beiden Staatsführer am Amtssitz des iranischen Staatsoberhaupts erfolgt, sagte Parks außenpolitischer Chefberater Kim Kyou-hyun gegenüber Reportern.
Khamenei wurde mit den Worten zitiert, dass ein Scheitern der Beendigung des Terrorismus und der regionalen Instabilität die Lösung dieser Probleme in der Zukunft noch erschweren werde. Er hoffe, dass Südkorea und Iran für Frieden und Stabilität in der Region kooperieren können.
Laut Chefberater Kim habe Irans Führer Nordkoreas Atomwaffenprogramme nicht angesprochen. Das Thema war bereits wenige Stunden zuvor im Gespräch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani erörtert worden.
Khamenei war 1989, damals noch als Präsident seines Landes, mit dem damaligen nordkoreanischen Machthaber Kim Il-sung zu einem Spitzengespräch zusammengekommen.