Die Regierung und die Notenbank diskutieren über die Finanzierung der Restrukturierung in der Schiffbau- und Schifffahrtsindustrie.
Das hierfür zuständige Beratungsgremium des Finanzministeriums, der Finanzdienstekommission und der Koreanischen Zentralbank kommt am Mittwoch zur ersten Diskussion über die Unterstützung für staatliche Banken zusammen, um Finanzmittel für die Umstrukturierung aufzubringen. Daran nehmen neben Vertretern der drei Institutionen auch Vertreter der Korean Development Bank KDB und der Export- und Importbank teil.
Im Mittelpunkt soll die Einigung auf einen Grundsatz für die Kapitalerweiterung staatlicher Banken stehen. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf eine von der Regierung angestrebte quantitative Lockerung koreanischen Stils. Notenbankchef Lee Ju-yeol, der skeptisch für diese Option gewesen war, signalisierte inzwischen Kooperationsbereitschaft.
Das Beratungsgremium wird diskutieren, wie viel Geld die staatlichen Banken für die Umstrukturierung von Unternehmen benötigen und auf welche Weise die Finanzmittel aufgebracht werden.
Unterdessen werden die Gläubiger des angeschlagenen Schiffbauers Hanjin Shipping heute über von der Unternehmensführung vorgelegte Selbsthilfemaßnahmen diskutieren.