Die „New York Times“ hat über nordkoreanische Restaurants in Übersee berichtet.
Nordkorea, das oft Mühe habe, seine eigene Bevölkerung zu ernähren, beköstige Millionen Ausländer, schrieb die US-Tageszeitung am Montag (Ortszeit).
Organisationen, die im Zusammenhang mit dem Pariastaat Kim Jong-uns stehen, betreiben ein wachsendes Reich von Restaurants im Ausland. Dort gebe es Kellnerinnen, die in traditionellem Kleid tanzen und singen. Gäste seien Touristen und Geschäftsleute, viele von ihnen Südkoreaner, hieß es.
Die Zeitung fügte hinzu, dass diese Restaurants dringend benötigte Gewinne in harter Währung an Nordkorea schicken, das durch Sanktionen wegen seines Atomprogramms von der Weltwirtschaft weitgehend abgeschnitten sei. Sie stünden zudem im Verdacht, als Kanal der Geldwäsche zu fungieren.
Laut der Zeitung betreibt Nordkorea rund 130 Restaurants im Ausland, die meisten in China, jedoch auch in Südostasien und noch ferner in Russland, der Mongolei und den Niederlanden.