Die Gläubiger von Hanjin Heavy Industries wollen neue Rettungskredite gewähren. Damit wächst die Hoffnung, dass sich der Betrieb des Unternehmens normalisieren kann.
Nach Unternehmensangaben sei am Mittwoch ein Memorandum of Understanding (MoU) mit den neun Gläubigern, darunter Korea Development Bank, über die Bereitstellung eines Rettungsfonds unterzeichnet worden. Gemäß dem Vertrag wollen die Gläubiger dem Unternehmen 120 Milliarden Won 103 Millionen Dollar zusätzlich zu dem im Februar geschnürten Rettungspaket im Wert von 130 Milliarden Won zur Verfügung stellen.
Im Januar hatten die Hanjin-Manager beschlossen, das Unternehmen für eine Umstrukturierung unter die Aufsicht der Gläubiger zu stellen.
Gemäß den vorläufigen Empfehlungen der Gläubiger soll sich das Unternehmen im Zuge einer Umstrukturierung von Immobilien und Sachvermögen im Wert von zwei Billionen Won trennen. Auch sollen die auf dem Energiesektor tätigen Tochterfirmen Daeryun Power und Byeollae Energy veräußert werden.