Nordkorea bemüht sich, die festliche Stimmung auch nach dem am Montag zu Ende gegangenen Parteitag aufrecht zu erhalten.
Das Organ der Arbeiterpartei „Rodong Sinmun“ schrieb, dass am Mittwoch in Pjöngjang eine gemeinsame Aufführung der Frauenband Moranbong, einer weiteren Musikband und eines Chors stattgefunden habe. Der Aufführung hätten ständige Mitglieder des Politbüros des Zentralkomitees der Partei wie Kim Yong-nam, Hwang Pyong-so, Pak Pong-ju und Choe Ryong-hae beigewohnt.
Der Staatssender KCTV berichtete, dass die Teilnehmer des Parteitags am Mittwoch in Pjöngjang zusammengekommen seien, um ein schriftliches Gelöbnis anzunehmen. Darin hätten sie geschworen, die ersten Kampfgefährten und Genossen zu werden, die mit dem Genossen Kim Jong-un die Gedanken, den Willen und auch das Schicksal teilen. Sie wollten dem Willen des Machthabers folgen, das sozialistische Vaterland zur weltstärksten Nation und dem Paradies des Volkes zu machen, und 70 Tage des Sieges zu 700 und 7.000 Tagen machen.
Nordkorea kündigte am Dienstag in einem Appell an die Einwohner eine neue Kampagne für den Aufbau des Sozialismus an.