Die angeschlagene Schiffbaubranche hat angesichts der drohenden Massenentlassungen eine Sonderhilfe bei der Regierung beantragt.
Der Verein Korea Offshore & Shipbuilding Association beantragte beim Ministerium für Beschäftigung und Arbeit die Einstufung als Branche, für die eine spezielle Beschäftigungsunterstützung gewährt wird. Gemäß dem Programm unterstützt die Regierung eine Branche intensiv, in der wegen struktureller Veränderungen eine abrupte Verschlechterung der Beschäftigungssituation befürchtet wird.
Die Branche Schiffe und Offshore-Anlagen rechnet damit, dass im Zuge der Restrukturierung allein dieses Jahr bis zu 30.000 Arbeitnehmer der drei größten Schiffbauer und ihrer Partnerunternehmen arbeitslos werden.
Im Rahmen des Programms können Unternehmer verschiedene finanzielle Hilfen wie Zuschüsse für die Weiterbeschäftigung erhalten. Die maximale Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes steigt von 240 auf 270 Tage und seine Höhe von 50 Prozent des Durchschnittslohns vor der Arbeitslosigkeit auf 60 Prozent.
Das Ministerium will ab nächster Woche die Notwendigkeit der Maßnahme überprüfen.