Die drei größten Schiffbauer des Landes wollen erstmals ihre Produktionskapazitäten deutlich reduzieren.
Anlass ist, dass sie dieses Jahr kaum neue Aufträge erhalten haben.
Hyundai Heavy Industries beschloss am 9. Mai, im Zuge der Restrukturierung seine Docks der Reihe nach vorläufig zu schließen. Wie verlautete, würden Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering und Samsung Heavy Industries nachziehen.
Hyundai erhielt dieses Jahr drei neue Aufträge und verzeichnet damit das beste Ergebnis unter den drei Firmen. Deshalb könnten Samsung und Daewoo nicht umhin, ihre Produktionskapazitäten herunterzufahren. Daewoo konnte zwei neue Aufträge an Land ziehen, Samsung keinen.
Laut einem Vertreter der Schiffbaubranche wird die Umstrukturierung der drei Werften ab dieser Woche vorangetrieben. Letzte Woche habe Hyundai seinem Hauptgläubiger Selbsthilfemaßnahmen präsentiert, Samsung werde diese Woche sein Konzept vorlegen. Daewoo habe letztes Jahr bereits ein Vorhaben zur Selbsthilfe bekannt gegeben und werde Ende Mai zusätzliche Maßnahmen vorstellen.