Die angeschlagene Reederei Hyundai Merchant Marine (HMM) verhandelt ab heute mit ausländischen Schiffseignern über eine Senkung der Chartergebühren.
Vertreter des koreanischen Logistikunternehmens und von fünf Schiffseignern, die an Hyundai Containerschiffe verliehen, werden in Seoul zu Verhandlungen zusammenkommen. Auch Vertreter der Gläubigerbank Korea Development Bank werden anwesend sein, um ihre Entschlossenheit für die Normalisierung des Geschäfts zu erklären und die Schiffseigentümer um eine Kooperation zu bitten.
Für die Reederei wurde angesichts der Liquiditätskrise ein von Gläubigern geleitetes Programm zur Normalisierung des Geschäfts eingeleitet.
HMM will die Schiffseigner davon überzeugen, dass die Chartergebühren mindestens um 30 Prozent gesenkt werden müssten. Es gilt auch als möglich, dass das Unternehmen stattdessen den Schiffseignern vorschlägt, Aktien zu übernehmen.