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Wirtschaft

Koreanische Verbraucher wollen gegen Chef von Renault-Nissan klagen

Write: 2016-05-19 10:18:08Update: 2016-05-19 11:34:27

Koreanische Verbraucher wollen gegen Chef von Renault-Nissan klagen

Koreanische Verbaucher wollen eine Sammelklage gegen den CEO der Renault-Nissan-Allianz, Carlos Ghosn, einreichen.

Hintergrund ist der Vorwurf von Abgasmanipulationen beim Modell Nissan Qashqai in Südkorea.

Laut Branchenangaben beschlossen Besitzer des Modells, durch die Rechtsanwaltskanzlei Barun vor einem Gericht in Seoul gegen Ghosn und den Chef von Nissan Korea, Takehiko Kikuchi, auf die Rückerstattung des ungerechtfertigten Gewinns zu klagen. Barun gewann bereits über 30 Qashqai-Besitzer für sich.

Für die Manipulationen müsse nicht allein Nissan Korea, das die Autos importiert und verkauft habe, sondern auch der CEO von Renault-Nissan die Verantwortung übernehmen, hieß es zur Begründung.

Das Umweltministerium hatte vom letzten Dezember bis April 20 in Südkorea verkaufte Dieselmodelle getestet. Nach Angaben vom Montag wird davon ausgegangen, dass Nissan Korea eine Abschalteinrichtung einbaute, um die Emissionen des Modells Qashqai illegal zu manipulieren.

Qashqai ist ein Sport Utility Vehicle, das Nissan Motor der Renault-Nissan-Allianz produziert. Nissan Korea verkaufte seit November bis 11. Mai insgesamt 814 Qashqai-Einheiten in Südkorea.

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