Hinter Nordkoreas Angebot, Militärgespräche durchzuführen, sieht das südkoreanische Verteidigungsministerium keine Aufrichtigkeit.
Wenn Nordkorea sich als Atommacht darstelle und weiterhin die Denuklearisierung ablehne, könne man den Vorschlag für Militärgespräche nicht als aufrichtige Handlung betrachten, hieß es am Freitag aus dem südkoreanischen Verteidigungsministerium.
Nordkorea solle zunächst durch Taten konkrete Veränderungen erkennen lassen. Seoul beharre nach wie vor auf der Position, dass in puncto Gespräche mit dem Norden höchste Priorität auf Maßnahmen für die Denuklearisierung gelegt werden solle.