Zwei innerkoreanische Veranstaltungen im Juni und August, die von privaten Organisationen geplant werden, will das südkoreanische Vereinigungsministerium nicht genehmigen.
Es geht um eine Veranstaltung anlässlich des 16. Jahrestags des ersten Korea-Gipfels im Juni in Kaesong in Nordkorea und eine aus Anlass des 71. Jahrestags der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft im August in Seoul. Darauf haben sich die Vorsitzenden beider Staaten des gemeinsamen Ausschusses zum Gedenken an den Korea-Gipfel am 15. Juni 2000 am Freitag im chinesischen Schenyang geeinigt.
Das Vereinigungsministerium hat zudem Bedauern darüber ausgedrückt, dass die südkoreanischen Mitglieder des Ausschusses ohne Genehmigung der Behörde illegal mit Nordkoreanern Kontakt aufgenommen hätten. Sie müssten mit rechtlichen Schritten rechnen, hieß es.
Nach Auffassung der Regierung sei ein Austausch auf privater Ebene nicht angebracht, weil Nordkorea angesichts der Denuklearisierung keine Veränderung zeige und weiterhin mit Provokationen drohe, hieß es weiter.