Der ranghohe nordkoreanische Parteisekretär Kang Sok-ju ist tot.
Wie der staatliche Rundfunk in Nordkorea heute berichtete, starb er am Freitag im Alter von 76 Jahren an Speiseröhrenkrebs.
Kang hatte für sein Land das Genfer Rahmenabkommen von 1994 ausgehandelt. Das Abkommen sah den Bau von zwei Leichtwasserreaktoren durch ein internationales Konsortium im Gegenzug für den Stopp des Nuklearprogramms vor. Im Zuge des erneuten Atomstreits ab 2002 wurde der Vertrag nichtig.
Kang war lange Jahre eine der prägenden Figuren in Nordkoreas Außenpolitik. Er war in der Arbeiterpartei für internationale Beziehungen zuständig.