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Innerkoreanisches

Nordkorea setzt Dialogoffensive fort

Write: 2016-05-23 08:57:51Update: 2016-05-23 12:00:09

Nordkorea setzt Dialogoffensive fort

Nordkorea hat den dritten Tag in Folge eine Dialogoffensive durchgeführt.

Der Chef des Sekretariats des Komitees für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes, Won Dong-yon, habe vorgeschlagen, innerkoreanische Militärgespräche baldmöglichst zu veranstalten, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Sollten Militärgespräche begonnen werden, könnten beide Koreas gemeinsame Interessen umfassend klären, unter anderem die Gefahr eines Zusammenstoßes an der militärischen Demarkationslinie beseitigen und Spannungen abbauen.

Die südkoreanische Regierung sollte keine Bedingung wie den Verzicht auf Atomwaffen stellen, sondern auf Dialog und Verhandlungen eingehen, hieß es.

Nordkorea hatte am Freitag in einem offenen Schreiben der Nationalen Verteidigungskommission Südkorea aufgefordert, seinen Vorschlag für innerkoreanische Militärgespräche zu akzeptieren. Am Samstag schlug das Land in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums und in einer Stellungnahme des Vize-Vorsitzenden des Zentralkomitees der Arbeiterpartei, Kim Ki-nam, vor, Arbeitsgespräche für Verhandlungen auf militärischer Ebene zu führen.

Experten wollen hinter der Dialogoffensive des Nordens die Absicht sehen, einen Riss in den harten internationalen Sanktionen zu verursachen und einen internen Konflikt in der südkoreanischen Gesellschaft zu entfachen.

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