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Innerkoreanisches

Seoul sieht Nordkoreas Friedensoffensive als Versuch für Schüren von Konflikten

Write: 2016-05-23 13:56:09Update: 2016-05-23 17:00:54

Das südkoreanische Vereinigungsministerium sieht hinter Nordkoreas Dialogoffensive die Absicht, für einen internen Konflikt in Südkorea sowie einen Riss in der Front gegen Nordkorea zu sorgen.

Die entsprechende Äußerung machte Sprecher Jeong Joon-hee am Montag vor der Presse.

Der wiederholte Vorschlag für ein Arbeitstreffen für innerkoreanische Militärgespräche werde als eine der Nachfolgemaßnahmen betrachtet, die Kim Jong-un bei der Berichterstattung über die Arbeit der Partei zur Sprache brachte. Nordkorea sollte sich als Voraussetzung für ein Treffen darüber Gedanken machen, seinen Willen für die Denuklearisierung durch konkrete Taten zu demonstrieren, hieß es.

Nordkorea bezeichnete in einer Stellungnahme von Won Dong-yon, dem Chef des Sekretariats des Komitees für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes, den Verzicht auf das Atomprogramm als ungerechte Voraussetzung. Das lasse gut erkennen, wie inhaltslos seine Dialogoffensive sei. Es sei nicht an der Zeit, von Gesprächen zu sprechen. China und die USA teilten die Ansicht, dass harte Sanktionen gegen Nordkorea erforderlich seien, hieß es weiter.

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