Die im innerkoreanischen Industriepark Kaesong ansässigen Unternehmen wollen die jüngst veröffentlichten Unterstützungsmaßnahmen der Regierung nicht akzeptieren.
Das beschloss das Krisenkomitee der Kaesong-Unternehmen bei einer Plenarsitzung am Dienstag.
Der Ko-Vorsitzende Jung Ki-sup sagte, die Vorgängerregierung habe den Kurs verfolgt, den Atomstreit und die wirtschaftliche Kooperation mit Nordkorea nicht unmittelbar miteinander in Verbindung zu bringen. Sollten Unternehmen an diese Politik geglaubt und deshalb Schäden erlitten haben, müsse die amtierende Regierung die volle Verantwortung dafür übernehmen.
Es sei nicht richtig, dass die Regierung davon überzeugt sei, dass sie Unternehmen angesichts Schäden wegen einer Naturkatastrophe oder einer einseitigen Entscheidung des Nordens helfen würde. Der Betrieb in der Industriezone Kaesong sei durch eine Entscheidung der südkoreanischen Regierung eingestellt worden, hieß es.
Das Krisenkomitee will auch einen Besuch in Nordkorea im Juni beantragen.