Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat drei Prozent Wachstum der Weltwirtschaft im laufenden Jahr prognostiziert.
Die Weltwirtschaft werde sich sehr langsam erholen.
Für die südkoreanische Wirtschaft rechnete die OECD unverändert wie bei der Prognose vom Vormonat mit 2,7 Prozent Wachstum in diesem Jahr.
Die OECD bezeichnete die hohe private Verschuldung und den Exportrückgang als Folge des globalen Konjunkturabschwungs als Schwächen der koreanischen Wirtschaft. Die Organisation riet dazu, die Arbeitsproduktivität zu steigern.
Südkoreas Finanzminister Yoo Il-ho betonte diesbezüglich bei einer Sitzung des OECD-Ministerrats, dass die Reform des Arbeitsmarktes erfolgreich abgeschlossen werden sollte.
Die OECD bezeichnete einen möglichen rapiden Wachstumsrückgang in China, Brexit und die Flüchtlingskrise in Europa als Faktoren, die die Weltwirtschaft gefährden könnten.