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Nordkorea übt scharfe Kritik an Rumsfeld-Aussagen
Write: 2003-11-22 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkorea hat am Freitag jüngste Aussagen von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld kritisiert und erneut Zweifel am Nutzen der Sechser-Gespräche über sein Atomprogramm geäußert. Rumsfeld hatte Nordkorea Anfang der Woche während seines Seoulbesuchs als „böse“ gebrandmarkt, da das Land Geld für Waffen ausgebe, während die Bevölkerung darbe. Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA erklärte daraufhin, dass die von US-Präsident Bush thematisierte schriftliche Sicherheitsgarantie nichts weiter als ein Spiel sei, mit dem Nordkorea getäuscht werden solle. Dies zeige sich, wenn man die Aussagen Rumsfelds, dem Vordenker der US-Politik, prüfe. Nordkorea verteidigte über KCNA erneut seine Pläne für den Ausbau der nuklearen Abschreckung. Das irrige Denken und die feindliche Politik der USA, die hinterrücks einen präventiven Nuklearschlag gegen Nordkorea planten, rechtfertigten die Pläne, hieß es. Zurzeit laufen Bemühungen, eine zweite Runde der Sechser-Gespräche im Dezember zu veranstalten. Die geplante schriftliche Sicherheitsgarantie soll für einen Durchbruch im Atomstreit auf der Halbinsel sorgen.
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