Die Marken Volkswagen und Audi haben dieses Jahr in Südkorea wegen der Abgasaffäre deutliche Absatzeinbußen verbucht.
Nach Angaben des Koreanischen Verbandes von Autoimporteuren und -vertrieben wurden im Mai 19.470 Importautos neu angemeldet. Das sind 5,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Verglichen mit April wurde ein Zuwachs von 9,1 Prozent verzeichnet.
Von Januar bis Mai wurden rund 93.300 Importwagen neu angemeldet, das sind im Vorjahresvergleich 2,3 Prozent weniger.
Volkswagen und Audi, gegen die wegen Abgasmanipulation ermittelt wird, verkauften in diesem Zeitraum jeweils 10.629 und 10.246 Einheiten. Das sind 25,7 und 17,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Der Absatz deutscher Autos im Zeitraum Januar bis Mai sank um 7,6 Prozent im Vorjahresvergleich auf rund 60.500 Einheiten. Ihr Anteil am koreanischen Markt für Importautos fiel um 3,7 Prozentpunkte auf 64,9 Prozent.