Nach Einschätzung des Koreanischen Entwicklungsinstituts (KDI) ist die gesamte einheimische Konjunktur angesichts des fortschreitenden Produktionsrückgangs geschrumpft.
Inmitten des anhaltenden Exportabschwungs seien die Produktion und die Lieferung im Bergbau und dem verarbeitenden Gewerbe infolge der geringeren Anzahl an Arbeitstagen weiter zurückgegangen, schrieb das staatliche Forschungsinstitut in seinem Bericht über die Konjunkturlage im Juni. Als Folge seien die Produktionsaktivitäten insgesamt geschrumpft.
Indikatoren für die Binnennachfrage setzten jedoch in ihrer Entwicklung ihren leichten Aufwärtstrend fort, was den Konjunkturrückgang dämpfe.
Der Exportrückgang verlangsamte sich zwar im Mai. Die Denkfabrik hielt es jedoch angesichts des Konjukturabschwungs im Ausland und des Stillstands im Handelsvolumen für unwahrscheinlich, dass sich die Exportbedingungen rasch verbessern.
Die Ausfuhren gingen im Mai um 0,6 Prozent im Vorjahresvergleich zurück, nach 11,2 Prozent Rückgang im April. Die Exportbedingungen verbesserten sich jedoch nicht. Bei den meisten Exportschlagern setzte sich die Abwärtstendenz fort.