Der Chef der Koreanischen Zentralbank hat die Position bekräftigt, für die Erholung der Konjunktur an einer lockeren Geldpolitik festzuhalten.
Die entsprechende Äußerung machte Lee Ju-yeol bei einer Zeremonie zum 66. Gründungsjubiläum der Notenbank an ihrem Hauptsitz in Seoul.
Der lockere geldpolitische Kurs werde auch dazu führen, dass kurzfristige negative Einflüsse der Restrukturierung von Unternehmen auf die Produktion, die Beschäftigung und die Stimmung in der Wirtschaft verringert würden.
Angesichts der anhaltenden lockeren Geldpolitik sei es erforderlich, stärker auf eine Stabilisierung des Finanzmarktes zu achten. Die Notenbank wolle die Entwicklungen bei der privaten Verschuldung gründlicher verfolgen und nötigenfalls nach Diskussionen mit der Regierung und Aufsichtsbehörden Maßnahmen rechtzeitig treffen, hieß es.
Gegen eine eventuelle Nervosität am Finanzmarkt im Zuge der Umstrukturierung von Unternehmen wolle die Zentralbank mit verschiedenen Mitteln aktiv vorgehen. Damit die Wirtschaft wieder an Schwung gewinnen könne, sei es wichtig, neben der lockeren Geld- und Finanzpolitik auch Strukturreformen konsequent umzusetzen, forderte er.