Nordkorea hat bisher auf die Kontrolle gegen illegalen Fischfang durch chinesische Fischkutter durch Südkorea an der Mündung des Flusses Han nicht reagiert.
Die gemeinsame Militärpolizei der Streitkräfte, der Küstenwache und des UN-Kommandos habe am Freitag mit der Kontrolle begonnen, um chinesische Fischkutter zu vertreiben. Währenddessen habe die nordkoreanische Armee keine besonderen Bewegungen erkennen lassen, sagte ein südkoreanischer Militärvertreter.
Wie verlautete, habe sich ein Teil der mehr als zehn chinesischen Fischkutter nach dem Beginn der Kontrolle aus dem Mündungsgebiet zurückgezogen. Rund zehn Boote würden noch nahe der nordkoreanischen Küste fahren, um Kontrollen auszuweichen.
Angesichts der fehlenden Bewegungen auf nordkoreanischer Seite wird spekuliert, dass Nordkorea für einen Devisenerwerb Chinesen gegen Entgelt erlaubt habe, an der Mündung des Flusses Han zu fischen.
Der Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums Moon Sang-kyun sagte am Montag vor der Presse, die Möglichkeit sei zwar vorstellbar, jedoch bisher nicht bestätigt worden.