Laut der südkoreanischen Staatsanwaltschaft gibt es Indizien für die Fälschung von 54 weiteren für den Autoimport erforderlichen Testberichten durch Audi Volkswagen Korea.
Wie die Staatsanwaltschaft Seoul Zentral mitteilte, seien 48 Berichte über den Kraftstoffverbrauch von 20 Modellen, vier Lärmberichte zu vier Modellen und zwei Testberichte zum Abgasausstoß des Modells A8 gefälscht worden.
Sollten auch die zuvor entdeckten gefälschten Testberichte berücksichtigt werden, wurden insgesamt 91 Dokumente gefälscht.
Die Staatsanwälte wollen auch eine mögliche Mitschuld des Konzerns in Deutschland prüfen. Zuständige in Südkorea sagten aus, dass die Dokumente gefälscht worden seien, da die Firmenzentrale in Deutschland keine Testberichte geschickt habe.
Die Staatsanwaltschaft lud unterdessen den für Zertifikate zuständigen Manager von Audi Volkswagen Korea vor. Damit wurde erstmals ein Manager des Unternehmens vorgeladen, nachdem die Staatsanwaltschaft wegen möglicher Manipulationen von Berichten zum Kraftstoffverbrauch Ermittlungen aufgenommen hatte.