Das bilaterale Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und Kolumbien tritt am 15. Juli offiziell in Kraft.
Das gab das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie am Mittwoch bekannt.
Beide Länder hatten das Abkommen im Februar 2013 unterzeichnet. In Südkorea wurde der Pakt im April 2014 vom Parlament ratifiziert. Kolumbien teilte am Mittwoch mit, dass das Ratifizierungsverfahren abgeschlossen worden sei.
Der Pakt ist für Kolumbien das erste Freihandelsabkommen mit einem asiatischen Land. Südkorea schloss zuvor mit südamerikanischen Ländern wie Chile und Peru bilaterale Freihandelspakte ab.
Südkorea und Kolumbien werden binnen zehn Jahren nach dem Inkrafttreten des Abkommens die Zölle für die meisten Waren abschaffen. Südkorea wird 96,1 Prozent hinsichtlich der Zahl der Gegenstände und Kolumbien 96,7 Prozent wegfallen lassen.
Das Ministerium nannte es einen Erfolg, dass Kolumbien innerhalb von neun Jahren seinen Zoll für den Markt für mittelgroße Dieselautos abschaffen wolle, der künftig deutlich wachsen werde. Südkorea erwartet, dass dank des Freihandels der Export in der Schönheitspflege, dem Medizinbereich und hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden zunehmen werde.