Staatsanwälte in Südkorea haben nach eigenen Angaben Beweise sichergestellt, nach denen die VW-Zentrale den Austausch von Software angeordnet haben soll, um Abgaswerte zu manipulieren.
Auf diese Weise habe sichergestellt werden sollen, dass die für den südkoreanischen Markt bestimmten Fahrzeuge die hiesigen Abgaskriterien erfüllen, teilte die Staatsanwaltschaft Seoul Zentral mit.
Demnach sei das Motorsteuergerät zwei Mal illegal ausgetauscht und mit Schummelsoftware versehen worden.
Anfang 2014 habe ein Golf 1.4 TSI den Abgastest des Nationalen Instituts für Umweltforschung nicht bestanden und sei nicht zum Verkauf in Südkorea zugelassen worden.
Daraufhin habe die Zentrale in Deutschland der Niederlassung in Südkorea den Austausch der Software angeordnet.
Volkswagen Korea habe in zwei Fällen ein Unternehmen mit der Umrüstung beauftragt, damit die Abgaswerte manipuliert werden und das Umweltforschungsinstitut grünes Licht für den Verkauf gibt, so die Staatsanwälte in Seoul.