13 im April gemeinsam geflüchtete Mitarbeiter eines nordkoreanischen Restaurants in China werden unter dem Schutz des südkoreanischen Geheimdienstes NIS stehen.
Der Geheimdienst habe jüngst die entsprechende Entscheidung mitgeteilt, gab ein Vertreter des Vereinigungsministeriums am Dienstag bekannt. Der Geheimdienstchef habe mit Rücksicht auf den besonderen Charakter der Gruppenflucht und die Propagandaoffensive Nordkoreas die Entscheidung gefällt, um die Nordkoreaner zu schützen.
Die 13 nordkoreanischen Flüchtlinge, die derzeit im Schutzzentrum für aus Nordkorea Geflohene bleiben, werden sich demnach voraussichtlich bis zu sechs Monate dort aufhalten und für das Leben in der südkoreanischen Gesellschaft geschult.
Nordkoreanische Flüchtlinge werden in den meisten Fällen im Schutzzentrum einen bis zwei Monate lang befragt und danach in die vom Vereinigungsministerium betriebene Bildungseinrichtung Hanawon geschickt. Dort werden sie zwölf Wochen lang auf ihr Leben in Südkorea vorbereitet.