Nordkoreas Abhängigkeit von China im Außenhandel wird laut einem Bericht immer größer.
Das südkoreanische Hyundai Wirtschaftsforschungsinstitut veröffentlichte einen Bericht über den Handel zwischen Nordkorea und China von 2000 bis 2015.
Der Handel Nordkoreas mit China erreichte letztes Jahr ein Volumen von 5,71 Milliarden Dollar, sollten die geschätzten Ölimporte aus China mitgerechnet werden. Das entspricht 91,3 Prozent des gesamten Handelsvolumens Nordkoreas.
Das Handelsvolumen mit China lag noch im Jahr 2000 bei 498 Millionen Dollar. Chinas Anteil erreichte 24,8 Prozent. Im untersuchten Zeitraum wurde das Handelsvolumen zwölfmal größer, und die Abhängigkeit ist um mehr als das Dreifache gestiegen.
Als Folge der internationalen Sanktionen und des geschrumpften Handels mit Südkorea wegen der angespannten Beziehungen nehme die Abhängigkeit von China im Handel weiter zu, hieß es.
Nordkorea ist besonders beim Export immer stärker auf China angewiesen. Der Anteil Chinas stieg von 6,7 Prozent im Jahr 2000 auf 92,1 Prozent im vergangenen Jahr. Das Exportvolumen stieg von 40 Millionen auf 2,48 Milliarden Dollar.
Die Importe nach China legten von 450 Millionen Dollar 2000 auf 2,95 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr zu. Der Anteil Chinas stieg von 31,9 auf 77,6 Prozent.