Nordkorea ist offenbar für den Mord an einem Pastor mit koreanischen Wurzeln im April in China verantwortlich.
Eine über Nordkorea gut informierte Quelle in Peking sagte, dass anscheinend ein auf Anweisung von Machthaber Kim Jong-un geschicktes Terrorteam des nordkoreanischen Ministeriums für Staatssicherheit den Pastor Han Chung-ryeol im Kreis Changbai getötet habe.
Die Quelle ging zudem davon aus, dass jüngst beim Besuch im chinesischen Grenzgebiet zu Nordkorea vermisst gegangene drei bis vier nordkoreanische Flüchtlinge nach Nordkorea entführt worden seien.
Wie verlautete, hätten chinesische Sicherheitskräfte diesbezüglich Südkorea ermahnt, für die Sicherheit der südkoreanischen Firmenmitarbeiter im Grenzgebiet zu Nordkorea zu sorgen.
Nach Informationen erstellte das nordkoreanische Sicherheitsministerium auch Pläne, südkoreanische Kunden in nordkoreanischen Restaurants in Übersee dazu zu bewegen, zu sagen, dass die jüngst geflüchteten Restaurantmitarbeiterinnen vermutlich entführt worden seien. Das Ressort wolle solche Äußerungen heimlich aufnehmen, um Beweise für seine Behauptung der Entführung zu haben.