Nordkorea hat am Mittwoch zwei ballistische Mittelstreckenraketen vom Typ Musudan abgeschossen.
Wie verlautete, sei die um 5.58 Uhr gestartete Rakete auf einer ungewöhnlichen Flugbahn einige Minuten lang geflogen, bevor sie vom Radar verschwand. Die um 8.05 Uhr gestartete Rakete sei rund 400 Kilometer weit geflogen.
Die Streitkräfte Südkoreas und der USA untersuchen, ob der zweite Raketenstart ein Erfolg gewesen sei.
Nordkorea hatte zuvor seit April viermal Musudan-Raketen abgeschossen, die entweder bald explodierten oder abstürzten.
Die südkoreanische Regierung kritisierte, dass die Raketenstarts eindeutig gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verstießen, die Nordkorea jeglichen Start mittels Technologie für ballistische Raketen verbieten.
Der ständige Ausschuss des Nationalen Sicherheitsrats kam zu einer Sitzung unter Vorsitz des Leiters des Büros für nationale Sicherheit, Kim Kwan-jin, zusammen und diskutierte über Gegenmaßnahmen.