Der Chef der Finanzdienstekommission (FSC), Yim Jong-yong, hat gefordert, das Finanzsystem auf lange Sicht zu stabilisieren.
Der einheimische Finanzsystem gewinne nach starken Schwankungen wegen der Entscheidung der Briten für den EU-Austritt wieder an Stabilität, sagte Yim bei einer Sitzung über die Finanzreform.
Die Unsicherheit in der südkoreanischen Wirtschaft im zweiten Halbjahr habe jedoch so stark zugenommen, dass es schwierig sei vorauszusehen, wie sich die Verhältnisse im Inland und Ausland entwickeln würden. Der Brexit könnte auf den Finanzmarkt langfristig Einfluss haben, sagte Yim.
Der Exportabschwung und niedrige Preise hielten an, und die Sorge über Einbußen des Wachstumspotenzials wegen struktureller Faktoren wie der niedrigen Geburtenrate und der Alterung der Gesellschaft bestehe fort. Angesichts dieser Herausforderungen müsse Südkorea das Finanzsystem weiter festigen, forderte Yim.
Die Regierung wolle sich auf lange Sicht und gelassen auf Unsicherheiten am Weltmarkt vorbereiten, während sie auf die aktuelle Situation am Finanzmarkt zügig und kühn reagiere, hieß es weiter.