Die südkoreanischen Streitkräfte haben jüngst Anzeichen beobachtet, dass die nordkoreanische Armee eine Vielzahl von Landminen in der demilitarisierten Zone vergräbt.
Die von Nordkorea eingesetzten Minen in Holzkästen haben eine schätzungsweise fünfmal größere Zerstörungskraft als die M14-Antipersonenminen der südkoreanischen Armee.
Die nordkoreanische Armee hat gewöhnlich zwischen Mai und August veraltete Minen gegen neue Minen ausgetauscht. Dieses Jahr wurde nach Informationen die Zahl deutlich erhöht.
Die südkoreanische Armee geht davon aus, dass Nordkorea in der demilitarisierten Zone an acht Orten, damit doppelt so viele wie in den letzten Jahren, Minen vergrabe. Die Zahl der vergrabenen Minen habe bereits 4.000 überschritten.
Ein Militärvertreter wies auf die große Gefahr hin, nordkoreanische Minen in südkoreanisches Gebiet geschwemmt werden können und dort Menschen töten oder verletzen könnten.