Wirtschaft
Ex-CEO von Daewoo Schiffbau über 20 Stunden lang verhört
Write: 2016-07-05 09:19:58 / Update: 2016-07-05 16:30:28
Ein früherer CEO von Daewoo Schiffbau ist von der Obersten Staatsanwaltschaft über 20 Stunden lang verhört worden.
Im Zentrum der bis Dienstag um fünf Uhr dauernden Befragung von Ko Jae-ho stand der Verdacht eines groß angelegten Bilanzbetrugs in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar.
Ko soll in seiner Amtszeit von 2012 bis 2014 Produktionskosten untertrieben und Gewinne übertrieben haben und mit geschönten Bilanzen in den Jahren 2013 und 2014 Unternehmensanleihen und Schuldverschreibungen herausgegeben haben.
Die Ermittler wollten von Ko wissen, ob er Untergebenen in der Finanzabteilung den Auftrag zur Bilanzfälschung gegeben habe. Auch wollten sie wissen, ob er auf der Grundlage der geschönten Bilanzen zu hohe Boni an Manager auszahlen ließ.
Vor der Befragung sagte Ko gegenüber Reportern, dass er sich für die ernsthafte Lage des Unternehmens verantwortlich fühle, eine Verwicklung in illegale Aktivitäten stritt er jedoch ab.
Am Donnerstag der Vorwoche hatten die Staatsanwälte bereits Kos Vorgänger Nam Sang-tae wegen des Verdachts der Unterschlagung und Pflichtvernachlässigung in die Zange genommen.
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