Die Regierung will durch eine Deregulierung privaten Anbietern den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energien an Endabnehmer erlauben.
Ein entsprechendes Maßnahmenpaket zur Förderung der neuen Energieindustrie und Deregulierung gab das Ministerium für Handel, Industrie und Energie bekannt.
Die Regierung will bis 2020 insgesamt 42 Billionen Won oder 36,5 Milliarden Dollar in neue Energieindustrien investieren.
Die Deregulierung betrifft unter anderem das Energiespeichersystem (ESS). Künftig dürfen private Anbieter, die über ein ESS verfügen, Strom nicht nur an die Strombehörde Korea Power Exchange sondern auch direkt an Fabriken oder Gebäude liefern.
Die Regierung will die Pflichtquote der erneuerbaren Energien am Angebot von inländischen Stromproduzenten von 3,5 Prozent im laufenden Jahr bis auf sieben Prozent im Jahr 2020 erhöhen. Damit sollen sie zu Investitionen in erneuerbare Energien bewegt werden.
Zudem wird ein Projekt durchgeführt, um in acht Regionen Photovoltaik-Kraftwerke und Windkraftwerke im Meer zu bauen.